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Die Beliebtheit Baden-Württembergs bei Studierenden ist ungebrochen

Die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamts für das Wintersemester 2019/2020 zeigen, dass die Studienanfänger- und Studierendenzahlen in Baden-Württemberg auf Rekordhoch verharren.

Bastian Kaiser, Rektor der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg und Vorsitzender der Rektorenkonferenz der HAW, betont: „Die Studienangebote der Hochschulen für Angewandte Wissenschaften bleiben in unserem Land hochgradig nachgefragt. Umso wichtiger ist es, dass die Finanzierung der Hochschulen dem Rechnung trägt.“

Die HAW erfahren deutschlandweit einen Zuwachs von 1,2 Prozent und setzen sich damit eindeutig dem mit 0,7 Prozent berechneten Abwärtstrend bei den Studienanfängerzahlen entgegen. Die Verwaltungshochschulen in Baden-Württemberg verzeichnen einen Zuwachs von 14,2 Prozent.

In Baden-Württemberg bleiben die Zahlen mit knapp 360 000 Studierenden auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. „Baden-Württemberg muss seine Studienbedingungen weiterhin attraktiv gestalten und das gelingt nur mit einer verbesserten Finanzierung.“, bekräftigt Bastian Kaiser. Weiter: „Der Hochschulfinanzierungsvertrag in Baden-Württemberg schafft die Bedingungen für unsere Studierenden in einem Zeitraum der nächsten fünf Jahre. Insbesondere die Absolventinnen und Absolventen der HAW haben durch die sehr hohe Qualität der anwendungsorientierten Studieninhalte glänzende Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Die Landesregierung muss bestrebt sein, das zu erhalten.“

Die vorläufigen Ergebnisse von Destatis bestätigen, dass in Elektrotechnik und Informationstechnik die Studienanfängerzahlen weiter ansteigen. Viele HAW haben in diesen Bereichen ihr Studienplatzangebot gezielt ausgebaut.