09.10.2015

Gemeinsame Pressekonferenz: Hochschulen und Wissenschaftsministerium ebnen Flüchtlingen Wege ins Studium

Bauer: „Jeder erfolgreiche Absolvent ist ein Vorbild für sein ganzes Umfeld - ein Beweis dafür, dass ein Aufstieg in dieser Gesellschaft möglich und gewollt ist.“ Zum Beginn der Vorlesungszeit stellen Hochschulen und Wissenschaftsministerium gemeinsame Maßnahmen vor, um studierfähigen Menschen den Einstieg zu erleichtern und sie schneller zu integrieren

Wesentlich sind folgende Inhalte:

Hochschulzugang:
Die Aufnahme oder Fortsetzung eines Studiums ist in Baden-Württemberg nicht an einen bestimmten Aufenthaltstitel geknüpft. Auch Gestattete und Geduldete können ein Studium aufnehmen oder fortsetzen, wie  alle anderen Studierwilligen auch. Voraussetzung ist eine Hochschulzugangsberechtigung.

Brücken-Kurse bereiten auf das Studium vor:
Häufig fehlt es bei studienbefähigten Flüchtlingen noch an den nötigen Deutschkenntnissen, ein anderes Mal sind die fachlichen Qualifikationen noch nicht ausreichend oder müssen aufgefrischt werden. In Baden-Württemberg werden deshalb eigene Vorbereitungskurse angeboten, die sich insbesondere an Flüchtlinge richten. Möglich ist außerdem, sich in bereits existierende studienvorbereitende Kurse einzuschreiben. „Entscheidend ist: Wenn ein humanitärer Aufenthaltstitel vorliegt, ist mit der Immatrikulation in vorbereitende Kurse auch eine BAföG-Berechtigung verbunden“, sagt Bauer.
Nach wie vor können Flüchtlinge das Gasthörerstudium sowie Schnupperstudi-enangebote nutzen.

Die vollständige Meldung und das vereinbarte Maßnahmenpaket: