10.07.2013

Zumeldung zur Pressemitteilung von Südwestmetall „Metallarbeitgeber sehen keine Gefahr der «Überakademisierung»“ vom 10. Juli 2013

Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften des Landes stehen hinter 10 Punkte-Papier „Baden-Württemberg braucht akademisch und dual ausgebildete Fachkräfte“

Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Baden-Württemberg (HAW) begrüßen das grundsätzliche Bekenntnis des Verbands der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg zum Hochschulausbau und zur Steigerung der Studienanfängerzahlen, die anteilig vor allem an HAW stattgefunden hat.

Auch die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften sehen mit Sorge die teilweise einseitig geführte Debatte um eine vermeintliche Konkurrenz zwischen betrieblicher dualer Ausbildung und Hochschulstudium.

Der von der Industrie erkannte Trend zur Höherqualifizierung und damit auch zum Hochschulstudium wird sich unvermindert fortsetzen.

Angesichts der naturgemäß ungewissen Anforderungen an Fachkräfte in den kommenden Dekaden, muss diese Höherqualifizierung vor allem zu hoher fachlicher Flexibilität befähigen.

Eine Umkehrung oder Abbremsung dieses Trends kann im Hinblick der technischen Herausforderungen und des globalen Wettbewerbs nicht im Sinne eines Landes und seiner Regierung sein.

Die HAW stimmen mit Südwestmetall auch darin überein, dass die Richtung der Qualifizierung von unten nach oben, noch in stärkerem Maße das untere Bildungsdrittel der kommenden Jahrgänge erreichen muss.

Folgen Sie dem Link zur PM und Stellungnahme von Südwestmetall!