03.03.2015

"Schwundbilanzen" fallen an baden-württembergischen HAW positiv aus

Aktueller Bericht des DZHW zeigt niedrige Schwundquoten an HAW in Baden-Württemberg, im Vergleich zu den Universitäten, aber auch im Vergleich zu Hochschulen anderer Länder

Studierende an einer HAW, Foto: HAW BW e.V.

Nach einem heute veröffentlichten Bericht des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) gingen beim Jahrgang 2012 auf dem Weg zum Studienabschluss an den baden-württembergischen HAW im Schnitt lediglich 14 Studierende von 100 "verloren", bzw. machten keinen Abschluss oder einen Hochschulabschluss in einem anderen Bundesland. 

Damit hat sich die Schwundquote im Vergleich zum Absolventenjahrgang 2011 um 5 % verringert und ist im Vergleich mit dem Durchschnittswert anderer Bundesländern um 11 % geringer. Lediglich die Duale Hochschule Baden-Württemberg hat weniger Studierende, die die Hochschule ohne Abschluss verlassen, rekrutiert aber nach eigenen Angaben mit Hilfe eines differenzierten Auswahlverfahrens auch die besten Abiturientinnen und Abiturienten im Land.

Selbst in den ingenieurwissenschaftlichen Fächern beläuft sich die Schwundquote an HAW auf lediglich 16 % und das bei einem stark heterogenen Feld von Studienanfängern, mit einem hohen Anteil von Abiturientinnen und Abiturienten aus dem zweiten und dritten Bildungsweg.

„Hochschulen in Baden-Württemberg sind attraktiv. Die Studie zeigt, dass sie auf einem guten Weg sind, den Bildungserfolg von Studierenden individuell zu unterstützen. Trotz erfreulicher Fortschritte bleiben die sogenannten MINT-Fächer an den Universitäten das Sorgenkind“, sagte Ministerin Bauer zur Studie.


Die Pressemitteilung des MWK und den DZHW-Bericht finden Sie auf den Seiten des Wissenschaftsministeriums und weitere Berichte zum Thema finden Sie hier: