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Wege im Bewerbungsdschungel

Numerus clausus, Eignungstests und ein chaotisches Nachrückverfahren – die Hürden vor Beginn des Studiums meistert man am besten, wenn man flexibel ist und genau weiß, was man will. Der StZ-Hochschulatlas zeigt, wie man an den gewünschten Studienplatz kommt.

Es läuft nicht immer so glatt wie bei Jan-Philipp Thoma, aber sein Beispiel ist vielleicht exemplarisch für das System: Er bewarb sich 2011 für die Kombination Soziologie und Sinologie an der Uni Tübingen. 800 Bewerber hatten sich auch dafür interessiert, aber es gab nur 150 Plätze: Thoma musste eine Eignungsprüfung durchlaufen, was er angesichts der vielen Tests am Gymnasium locker nahm. Aber siehe und staune: Fast jeder, der zur Prüfung erschien, erhielt eine Studienzulassung. Die restlichen 650 waren Doppelbewerber, die woanders Unterschlupf fanden und Tübingen die kalte Schulter zeigten. Auch Thoma hatte sich noch an fünf anderen Unis beworben - sicher ist sicher.

Stuttgarter Zeitung, 15.04.2015

von Christoph Link

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